

Er singt gegen die Beliebigkeit, Gedankenlosigkeit und Bequemlichkeit unserer Zeit an, ohne sich auf die Seite jener zu schlagen, deren Protest längst zur hohlen Geste verkommen ist. Der inneren Stimme Ausdruck verleihen, gute Gedanken in Worte und Songs verwandeln: Alex Park will nicht bekehren, auch nicht belehren - sondern berühren. Seine Songs wie „Zwischenspiel“ oder „Auf dem Papier“ versprechen weder Erlösung noch Erfüllung und geben erst recht keine Antworten auf nie gestellte Fragen. In ihren schönsten Momenten legen sie den Finger in unsere Wunden, bohren sich durch den Wust an Gedanken, nisten sich ein und schaffen Platz. Für was? Das ist schwer zu sagen.
Seine Musik macht Lust auf mehr, regt zum Denken und In-sich-gehen an, nimmt den Hörer mit auf eine kurzweilige Reise in die Innerlichkeit, wo jeder Halt und jede Orientierung verloren gegangen zu sein scheint.
Ob es reicht? Wer weiß das schon. Man wird belohnt und mitgenommen auf eine kleine musikalische Reise - berührt und getröstet. Und man wird sich danach ein kleines bisschen besser fühlen. Versprochen.
http://www.myspace.com/parkleben